Schottland 2013 II

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Schottland 17.05.2013 - 08.06.2013

Teil 2

23.05.2013

Nach einer ruhigen Nacht wollten wir uns heute nach dem Frühstück mit der Dampferfahrt beschäftigen. Bis dahin hatten wir aber noch reichlich Zeit, sodass wir uns zunächst auf eine kleine Wanderung entlang des Sees begaben. Der See, die Berge, eigentlich alles war so, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Leider hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt, wie wir es uns gewünscht hatten. Da an diesem Tag immer wieder Schauer auftraten, haben wir uns kurzerhand die Dampferfahrt gespart. Das Schiff haben wir aber dennoch beobachtet. Schließlich sieht man so einen Dampfer nicht jeden Tag.

 

Danach fuhren wir weiter. Zunächst über den Dukes Pass Drive, der aus fahrerische Sicht wieder viel Freunde bereitete.

Hier die Videosicht.

 

Danach kam das erste Tageshighlight. Eigentlich wollten wir nur einen kurzen Blick auf dem Lake_of_Menteith werfen. Dann kam aber vom Steg am Ufer her eine junge Schottin auf uns zu und fragte, ob wir die Insel mit der Klosterruine besichtigen wollten. Zudem würden die Blumen gerade jetzt besonders schön blau blühen. Sie würde uns kurzerhand mit dem Boot dorthin bringen und, wenn wir zurück an Land wollten, könnten wir jederzeit mit ihr fahren. Spontan sagten wir zu, was sich als sehr gute Entscheidung herausstellen sollte. Die junge Dame bekam ein paar Pfund von uns und schon ging es los.

Unsere "Verführerin" hatte vollkommen recht. Die Blumenpracht war fantastisch. Zudem riss der Himmel auf. Der Ort ist gesegnet.

An diesem Ort kann die Seele perfekt baumeln.

Nachdem wir an Land zurückgekehrt waren, fuhren wir gleich weiter. Das Etappenziel hieß Loch Lomond. Vorbei an Balloch fuhren wir nach Luss.  Dort wurde eine Pause eingelegt und der Blick nach einem Übernachtungsplatz ausgeworfen. Eigentlich wollten wir hier ein bis zwei Tage bleiben. Irgendwie sagte uns der Ort aber nicht zu und so fuhren wir weiter. Entlang des Sees gibt es eigentlich genug Möglichkeiten für eine Übernachtung, aber entweder waren sie alle belegt oder mittlerweile für Wohnmobilisten nicht mehr zugänglich. Die Route führte uns dann vorbei an Tarbet, dann zum Loch Long, wo wir auf einem inzwischen ehemaligen Campingplatz ein paar Tipps bekamen. Am Ende führte uns ein Tipp zum Platz Rest-and-be-thankful-a83 auf der Passhöhe vom Beinn Ime. Eine Traumaussicht, ein irrer Wind.

Zunächst stand noch ein Womo aus Wuppertal neben uns, mit dessen Besatzung wir eine Weile Tipps austauschten. Da sie aber bald weiterfuhren, waren wir für den Abend alleine. In der Nähe stand zwar noch ein Lastzug, der störte aber überhaupt nicht.
Je später es wurde, umso windiger wurde es. Ich konnte einfach nicht schlafen, weil das Wohnmobil tatsächlich zu stark im Wind schwankte. Gegen Mitternacht war ich soweit, dass Wohnmobil umzuparken und in den Wind zu stellen. Ich wollte gerade aus dem Alkoven krabbeln, als draußen plötzlich ein Motor zu hören war.
Ein später Ankömmling bereitete mir Freude. Er parkte so ein, dass wir im Windschatten standen. Alles war gut, nichts wankte mehr und endlich konnten wir schlafen.

 

24.05.2013

Was ist das für ein Krach??? Landet in der Nähe ein Hubschrauber? Nö, es war ein Moppel. Allerdings war er so groß, das er eine Kantenläge von 1 Meter hatte. Ein Kubikmeter Moppel macht mächtig viel Lärm.
Am Vorabend war die Würstchenbude noch nicht da. Der Betreiber kam wohl am sehr frühen Morgen und hatte seinen Stand aufgebaut. Dazu gehörte auch der Moppel, eher ein Kraftwerk.

Uns blieb wirklich nichts anderes, als zu flüchten. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Das andere Wohnmobil und der LKW Fahrer hatten wohl ähnlich Ansichten und waren ebenfalls schnell verschwunden.

Die Abfahrt vom Pass tröstete uns und bald war eine Platz gefunden, an dem wir dann frückstücken und uns auf den neuen Tag vorbereiten konnten.

Gestärkt ging es weiter entlang des Loch Fyne nach Inveraray.

Inveraray ist eine weiße Stadt am Ufer des Loch_Fyne und bietet eine gemütliche Atmosphäre, die zum verweilen einlädt. Am kleinen Hafen kann man gut für wenig Geld parken, um im Anschluss in kleinen Geschäften zu shoppen.

Diese Jungs hatten mit ihren Oldtimern sehr viel Spaß.

Ein Besuch ist die Stadt auch aufgrund des nahegelegenen Schlosses Inveraray-Castle wert, dass man fußläufig erreichen kann. Selbst für Wohnmobile gibt es separate Parkplätze.

Die Route führte uns im Anschluss weiter durch die Berge zu den Falls of Lora an der Einmündung des Loch Etive zum Firth of Lorn. die Landschaft gefiel uns gut und so genossen wir die Fahrt.

Unterwegs fanden wir dieses Kleinod einer Kirche, die St. Conan's Kirk am Loch Awe. Man muss die Atmosphäre in der Kirche erlebt haben, um den Geist des Ortes zu verstehen. Wir haben selten etwas schöneres gesehen, als die Kirche am Hang des Lochs.

Weiter ging es entlang verschiedener Lochs zu den Falls of Lora , die sich als Strudel und Stromschnellen unterhalb der Brücke über den Loch Etive entpuppten. Na was für ein Erlebnis.

 

Danach steuerten wir einen Campingplatz bei Barcaldine an. Wir mussten mal wieder eine VE machen. Der Platz war sehr teuer, trotzdem haben wir gut gestanden und geschlafen. Den Abend haben wir in der Abendsonne verbracht und den Tag revue passieren lassen.

25.05.2013

Das Wetter konnte nicht besser sein. Schon früh zog es uns los und wir machten uns auf. Das erste Etappenziel war das Glen_Coe, ein Tal, das für die schottische Historie von besonderer Bedeutung ist. Verrat, Trug und Mord prägten das Tal vor Jahrhunderten und sind tief im Bewusstsein der Menschen verwurzelt. Nicht desto Trotz, ist es wunderschön.

 

Auf unserem weiteren Weg, nachdem wir das Glen Coe Visitor Center besucht hatten, bogen wir im Ort Glencoe rechts ab und umrundeten den wunderschönen Loch Leven.

 

Entlang des Loch_Linnhe führte die Route dann nach Fort William. In unmittelbarer Nähe liegt der Ben Nevis. Dort wollten wir ein paar Tage stehenbleiben und den Berg besteigen. Kurz vor Fort William sieht man auch schon wieder mehr Schiffe, da dort ein wichtiger Knotenpunkt für die Schifffahrt liegt.

Auf dem Glen-nevis Campingplatz am Ben Nevis fanden wir schnell eine schöne Stellfläche für uns. Der Fernseher kam an diesem Abend seit längerem mal wieder zum Einsatz. Heute war das Finalspiel in der Champions - League und das wollten wir auf keinem Fall verpassen. Zum Ergebnis sage ich nichts...
Dennoch haben wir den Abend zuvor in der Sonne noch genossen.

In den nächsten Tagen wollten wir uns um den Ben Nevis und den Aufstieg kümmern. Aber auch ein wenig relaxen nach den vielen Eindrücken der vergangenen Tage war mal nötig. Die Reise sollte dann weiter zur Insel Skye führen. Mehr dazu im nächsten Teil des Reiseberichtes.

 

Hier geht es zum dritten Teil des Reiseberichtes Schottland 2013

 

Hier geht es zurück zum ersten Teil des Reiseberichtes Schottland 2013

 

 

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