Schottland 2013 III

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Schottland 17.05.2013 - 08.06.2013

Teil 3

 

26.05.2013

An diesem Tag hatten wir uns vorgenommen, soweit als es uns möglich ist, den Ben_Nevis zu besteigen. Immerhin handelt es sich um den höchsten Berg Großbritanniens. Seine insgesamt 1.344 Höhenmeter stellten für uns schon eine Herausforderung dar und wir waren gespannt, wie weit wir kämen. Geübte Bergwanderer brauchen ca. 6 - 8 Stunden für den kompletten Weg. Am Vormittag machten wir uns auf den Weg und nahmen den kurzen, aber umso steileren Einstieg, um auf den eigentlichen Wanderweg zu gelangen. Dort angekommen waren wir schon platt. Aber was soll es? Der Ehrgeiz machte sich bemerkbar und weiter ging es. Der Weg selbst ist schwer zu gehen, da er sehr felsig ist.

Als wir an diesem See ankamen, war uns klar, dass es sich gelohnt hat und darüber hinaus für uns für heute Feierabend war.
Wir waren tatsächlich erst ca. auf halber Höhe, uns reichte es aber trotzdem. Wir kehrten um, nachdem wir den grandiose Ausblick ausgiebig genossen hatten. Es waren einfach tolle Momente.

Am Nachmittag, wir haben für den Weg ca. 5 Stunden gebraucht, trafen wir wieder am Wohnmobil ein. Pünktlicher konnte man nicht sein. Kaum waren wir im Fahrzeug, fing es kräftig an zu regnen. Und es sollte in den nächsten 24 Stunden auch nicht mehr aufhören.

27.05.2013

Es regnet. Nach wie vor. Die vollen 24 Stunden kamen zusammen. Danach riss der Himmel auf und wir unternahmen einen Spaziergang und kehrten unterwegs in einem Cafe ein. Der benachbarte Fluss war ordentlich angeschwollen und auf dem Stellplatz nichts los. Der Tag wurde vor allem mit extrem viel lesen verbracht. Uns tat nach dem vorhergegangenen Tag die Ruhe gut.

 

28.05.2013

Heute wollten wir weiterfahren und zur Isle of Skye übersetzen. Die Fähre bei Mallaig war somit ein Etappenziel. Auf dem Weg dorthin gab es aber weitere lohnende Ziele, die wir unterwegs mitnahmen. Nachdem wir in Fort William noch Gas nachgetankt hatten, steuerten wir zunächst Glenfinnan an. Dort steht das Glenfinnan Monument. Vom oberhalb gelegenen View Point hat man auf den Turm und den Loch_Shiel eine gute Sicht. Die Kulisse ist vielen bekannt aus den Harry Potter Filmen. Dreht man sich auf dem View Point in die andere Richtung, sieht man das aus den Filmen bekannte Glenfinnan_Viaduct der Bahnlinie von Fort Williamn nach Mallaig.

Auf der weiteren Route kamen wir an viele schöne Stellen vorbei, die für ein Photo oder eine Videosequenz einluden.

Kurz vor Mallaig verließen wir die 830 und schwenkten nach links zum Strand.
Eine gute Entscheidung, wie es sich zeigen sollte. Überall blüht der Ginster. Hier ein 7 Minuten Video.

Dann kam endlich Mallaig. Wir waren darauf gespannt, wie lange wir auf die Fähre warten mussten und ob wir noch an diesem Tag überhaupt an Bord kämen. Zunächst einmal eine Rundfahrt durch die Fähr-, Fischer- und Touristenstadt mit ca. 800 Einwohnern. Im Anschluss standen wir auch schon weit vorne in der Reihe, um an Bord fahren zu dürfen. Wir hatten das Glück, dass noch Platz auf der vollen Fähre war. Eine Stunde später legte die Fähre auch schon an.

Auf der Fähre wurde jeder Fleck zur Beladung genutzt.

Dann lief das Schiff aus und wir fuhren der Isle of Skye entgegen.
Der Blick entlang der Insel in Richtung der äußeren Hebriden ist schon ein Traum.

Die Isle of Skye war erreicht und wir fuhren über den südlichen Teil der Insel zunächst nach Broadford. Dort gibt es eine sehr gute Möglichkeit der Ver- und Entsorgung. Weiterhin gibt es dort eine Tankstelle und einen großen gut sortierten Supermarkt. Diesen Umstand sollte man nicht unterschätzen und, sofern erforderlich, Vorräte einkaufen. Allzuviele Supermärkte gibt es nicht. Wir haben unsere Vorräte ergänzt und dann fuhren wir zum Tagesziel, nach Sligachan. Dort gibt es einen Sligachan-Campsite am Ende einer Bucht. Traumhaft gelegen. Einige Stellflächen sind geschottert, man kann aber auch relativ ungezwungen auf der Wiese verteilt stehen.
Mehr gibt dort nicht. Aber: Eine endlos grandiose Natur. Die
Cuillin_Hills lassen grüßen. 

Hammerhart mutige Schafe mitten auf der Straße. Nichts passierte, alle kamen heile an.

Heute war ein außergewöhnlich guter Tag und wir sind dankbar dafür.

 

29.05.2013

Nachdem wir gut geschlafen hatten, fuhren wir am frühen Vormittag schon weiter. Zunächst wollten wir die Talisker Distillery besichtigen. Leider konnte wir heute keine Besichtigung mehr mitmachen, aber den Show-Room haben wir dennoch besichtigt.

Weiter ging es zunächst in Richtung Dunvegan. Auf dem Weg dorthin machten wir viele Photostopps.

Kurz vor Dunvegan bogen wir links ab und weiter ging es zum Leuchtturm von Neist Point.

Die Strecke zum Neist Point ist eine Single File Road. Alleine sie ist schon Grund genug, um zum Leuchtturm zu fahren.
Es hat viel Spaß gemacht, hierher zu fahren. Darum an dieser Stelle gleich mal vier Videos.

Das Parken war gar nicht so einfach. Es herrschte akuter Platzmangel, vor allem für Wohnmobile.

Dann läuft man zum Leuchtturm und überwindet auf diesem Weg so manch einen Höhenmeter. Aber das Ziel ist es mehr als Wert.

Lämmer und immer wieder Lämmer. Sie liefen überall herum und manchmal schliefen sie auf der Straße.

Bevor wir zum Übernachtungsplatz für heute fahren wollten, sollte ein Besuch des Coral-Beach anstehen. Richtig gelesen. Hier gab es einen Korallenstrand. Leider hatten wir keine Chance dort zu parken, ohne die Straße vollständig zu blockieren. Auf dem Rückweg kamen wir an Dunvegan Castle vorbei, sahen den allgegenwärtigen Ginster blühen und kehrten auf dem Campsite von Dunvegan ein. Dort machten wir es uns gemütlich und genossen den Sonnenuntergang.

30.05.2013

An diesem Tag wollten wir etwas kürzer treten. Nicht ganz so weit fahren, etwas weniger besichtigen und einen schönen Abend an einem idyllischen Ort verbringen; genauer gesagt am nördlichsten Stellplatz, der auf Skye möglich ist. Nach einem berauschenden Morgen fuhren wir zunächst nach Uig und rasteten dort. Der Ort ist ein Fährhafen, der zu den äußeren Hebriden führt. 

In Uig gibt es sogar eine Brauerei.

Danach ging es zum Freilichtmuseum von Skye. Kategorie sehenswert.

Das Grab von Flora_MacDonald

Hier haben wir einen sehr schönen Abend verbracht.

Blick aus dem Alkoven.

31.05.2013

Was für eine Nacht an diesem Traumort. Gut erholt brachen wir wieder auf. Mehrere Etappenziele standen auf dem Programm, bevor wir zum Abend hin erneut Sligachan ansteuern wollten. Zunächst ging es zum Kilt-Rock. Der Name ist Programm. Die Felsen haben einen Faltenwurf wie ein Kilt. Am Strand des Kilt Rock kann man gut direkt am Wasser stehen und dort übernachten.

Einige wollten zum Angeln herausfahren.

Fährt man wenige Kilometer weiter, ist man oberhalb der Felsen bei einem kleinen Wasserfall.



Weiter entlang der Küste mit einem Blick auf den Old-man-of-storr

Nun sollte es nach Portree gehen, der Inselhauptstadt. Schöne Landschaften und Blicke auf die Küste und das Meer begleiteten uns.

Die Stadt haben wir natürlich besichtigt und bei der Gelegenheit etwas eingekauft. Die Hafenrestaurants sind sehr empfehlenswert.

Da wir bisher keine Gelegenheit hatten, eine Besichtigungstour durch die Talisker Distellery mitzumachen, beschlossen wir, dort noch einen weiteren Versuch zu starten. In der Hoffnung noch rechtzeitig zur letzten Führung anzukommen, durchquerten wir die Insel. Und es sollte rechtzeitig sein.

Im Anschluss ging es auf die Tagesschlussetappe.
In Sligachan erlebten wir noch einen tollen Abend. Die Berge leuchteten im Sonnenuntergang.

 

Skye hat einen starken Eindruck auf uns hinterlassen. Wir haben die feste Absicht auf jeden Fall hierher zurück zu kommen.

 

 

Hier geht es zum vierten Teil des Reiseberichtes Schottland 2013

 

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