Schottland IV

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Schottland 17.05.2013 - 08.06.2013

Teil 4

 

01.06.2013

Heute verlassen wir Skye wieder. Tagesziel ist Fort Augustus am südlichen Ende des Loch Ness. Auf dem Weg dorthin querten wir zunächst die Skye_Bridge, um wieder auf das Inselfestland zu kommen.

Danach besuchten wir auf dem Wege das "Highlander Schloss", das Eilean Donan Castle, am Ufer des Loch_Duich. Das Schloss ist zu besichtigen und das auch noch für schottische Verhältnisse sehr preisgünstig. Man kann es bei Bedarf mieten und darin z.B. heiraten. Sehr stilvoll.

Auf unserer weiteren Route kamen wir entlang des Loch_Cluanie, des Loch_Loyne, des Loch_Garry und des Loch_Oich. Es war landschaftlich eine Traumroute. Je nach Höhenlage der Straße bekam man grandiose Aussichten auf die Seen oder manchmal noch verschneiten Bergipfel.

Am Nachmittag trafen wir bei bestem Wetter in Fort_Augustus am Loch_Ness ein und belegten eine Parzelle auf dem Cumberlands-Campsite.

Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf den Weg, um zu erkunden, was der Ort so alles zu bieten hat. Fort Augustas liegt genau an der Stelle, an der der Caledonian Canal beginnt. Von der Nordsee, vorbei an Inverness durch den Loch Ness, entlang des Canals, die Lochs Oich und Lochy passierend gelangt man in den Loch Linnhe. Von dort aus hat man einen direkten Zugang zum Atlantik. Für Bootsportler ein Paradies. In Fort Augustas befindet sich direkt zu Beginn des CC eine 5-Kammer-Kaskaden-Schleuse, die rege von kleinen Booten bis zu größeren Schiffen genutzt wird. Abgesehen davon ist es ein schöner Ort mit netten Häusern, schicken Pubs und Back Pipern.

Einer der recht vielen Schleusenwächter.

Nessi, links im Bild.

Der Blick über den Loch Ness nach Norden, der etwa 37 Kilometer lang und nach dem Loch Lomond der zweitgrößte See Schottlands ist.

Hier kann man gut die Kaskaden Schleuse erkennen.

Abends haben wir noch in einem Pub eine leckeren Absacker genommen.

02.06.2013

Ein relax Tag. Eigentlich passierte heute wenig. Das Wetter war genial und wir haben viel gelesen und schon wieder einen Pub getestet.

03.06.2013

Spontan haben wir beschlossen noch einen Tag länger zu bleiben. Die weitere Umgebung reizte uns und so machten wir eine Wanderung durch eine idyllische Landschaft.

Der Wanderweg führte über diesen Friedhof. Erst war es irritierend, dann aber ein Erlebnis. Dort standen Grabsteine aus dem 18. und 19.Jahrhundert. Wir haben uns sogar länger damit beschäftigt, die Inschriften zu entziffern, welche teilweise erheblich verwittert waren.

Als wir in der Nähe an der Straße dann dieses Schild sahen, mussten wir schon schmunzeln.

Am Abend landeten wir wieder im Pub, wo wir auch gegessen haben, bevor einige Whiskys dran glauben mussten.
Bei der Gelegenheit bediente uns eine junge Lady, die froh darüber war, ihr Deutsch an uns trainieren zu können.


04.06.2013

Wir mussten leider daran denken, wieder auf Südkurs zu gehen. Edinburgh wollten wir nocheinmal besuchen und irgendwann musste der Weg zur Fähre eingeschlagen werden. Da eine längere Etappe heute anstand, fuhren wir recht früh los. Entlang der Westseite des Loch Ness ging es nach Norden bis Inverness. Von dort aus führte die Route südlich nach Edinburgh, wo wir wieder auf dem Campingplatz von Morton Hall einscheckten.


05.06.2013

Wie wir es uns schon zu Beginn der Reise vorgenommen hatten, fuhren wir heute wieder nach Edinburgh hinein. Photos gibt es hierzu keine. Der Augenmerkt war aufs shoppen gerichtet. Und das kann man hier richtig gut. Wer hier nichts findet, ist selber schuld.


06.06.2013

Es wird ernst. Rückreise. Wir hatten eine sehr entspannte Fahrt zurück nach New Castle. Während der Fahrt lief als CD Runrig und die Fahrt wurde schon regelrecht meditativ. Die Gedanken kreisten um das in der letzten Zeit gesehene und erlebte und eine Wehmut kam auf. Im Fährhafen reihten wir uns ein und diesesmal waren wir fast die letzten, die auf das Schiff fahren durften. Man kann eben nicht immer in der ersten Starreihe stehen. Die Überfahrt war ruhig, fast genauso wie bei der Anreise, und wir verbrachten einen schönen Abend in der Bar bei Live Musik.

 

Beannachd leat!

Auf Wiedersehen Schottland, wir kommen wieder.

 

07.06.2013

Das Schiff hatte mehr als zwei Stunden Verspätung. Wir hatten noch die Absicht, bei Obelink einkaufen zu gehen. Daher fuhren wir, nachdem wir gegen Mittag das Schiff verlassen hatten, zunächst bis in die Nähe von Winterswijk, genauer gesagt nach Zwillbrock, wo wir auf dem Stellplatz bei einem Restaurant übernachteten. Dazu gehörte auch noch ein Wildgehege. Es war eine sehr ruhige Nacht.


08.06.2013

Das Zwillbrocker Venn brachte für uns heute noch eine angenehme Überraschung. Es lag gerade mal 10 Gehminuten von unserem Übernachtungsplatz entfernt und ist ein Vogelparadies. Das besondere ist, dass sich hier seit vielen Jahren eine große Flamingoschar aufhält und brütet. Das hat man in Deutschland nicht allzu häufig.

Mit diesen Eindrücken endete unsere Reise. Am späten Nachmittag trafen wir in der Heimat wieder ein, voller Gewissheit, dass unser Weg schon bald wieder nach Schottland führen wird. Auf der Fähre hatten wir bereits beschlossen, dass eine Rückkehr feststeht.

Nachdem wir in den letzten 20 Jahren fast jeden Kontinent betreten haben und in Europa viele Länder bereist hatten, haben wir "unser" Land gefunden.

 

 

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